
Der
Himmel zog sich immer mehr zu. Aus Erfahrung wußte
Rosalinda, daß sie noch etwa eine halbe Stunde
hatte. Sie nahm den Autoschlüssel und ihren Wohnungsschlüssel
und öffnete die Türe. Vorsichtig lauschte
sie, ob sie etwas im Treppenhaus hörte. Gerade
in einem Hochhaus wie diesem mußte man vorsichtig
sein, wenn man nicht anderen begegnen wollte.
Doch es war nichts zu hören. Flink schlich sie
aus ihrer Wohnung und schloß die Türe ab.
Den Aufzug vermied sie. Über die Treppe ging kaum
jemand und die Gefahr, dort gesehen zu werden, war wesentlich
geringer. Rosalinda beeilte sich. Sie mußte zehn
Stockwerke nach unten laufen, in die Tiefgarage gehen,
um ihr Auto zu holen. Als sie aus der Garage fuhr, fielen
die ersten Tropfen auf die Windschutzscheibe.
Sie kannte den Weg. Sie war ihn sicherheitshalber ein
paar Mal abgefahren. Sie hatte Glück mit den Ampeln
und so brauchte sie nur zehn Minuten, bis sie den Hinterhof
zwischen zwei alten Gebäuden erreichte. In denen
wohnte niemand mehr und niemand würde sie sehen.
Der Regen wurde stärker. Rosalinda sprang aus dem
Wagen und lief in die Mitte des Hofes.
"Juchhe", schrie sie laut, nahm den Hut und
warf ihn weg. Sie riß den Regenmantel auf und
streckte ihre nackten Brüste dem Regen entgegen.
Der Regen prasselte vom Himmel. Fingerdicke Tropfen
klatschten auf ihren Körper. Im Nu war sie von
oben bis unten klitschnaß. Sie warf den Mantel
nach hinten weg und stellte sich nun nackt den harten
Tropfen. Sie streckte ihre Hände nach oben und
begann zu tanzen. Es war, als würden tausend Finger
ihren Körper streicheln.
Die Tropfen perlten an ihrem Körper herunter, sammelten
sich und flossen gemeinsam über ihre Haut. Immer
größere Ströme bildeten sich. Einer
davon floß genau über ihr Rückgrat und
von dort in ihre Pospalte, was in Rosalinda ein besonders
starkes Gefühl erzeugte. Vor allem dann, wenn sich
einzelne Ströme genau in ihre Scham verirrten und
dieses Kribbeln verursachten.
Es wurde ein wahrer Freudentaumel. Immer mehr und mehr
Wasser floß an ihrem Körper herunter. Die
Tropfen blitzten und schienen wie kleine Sterne. Auf
ihren Brüsten blieben einige Tropfen hängen,
die auf weitere warteten und dann über ihre Nippel
nach unten fielen. Dabei wurden ihre Nippel so prall
und hart, als ob es kleine Schwänze wären.