
Geil
wie er nun manchmal war, dachte er nicht. Früher
war es toll, wenn er sie mit langer Zunge verwöhnte,
nachdem sie ihn mit Mund und Zunge bearbeitet hatte.
Aber dem war nicht immer so und woher sollte ein Mann
das auch wissen? Lydia gab wieder Gas. Dieses Mal aber
mit einem Lächeln auf den Lippen. Dieses Lächeln
war eindeutig von purer Vorfreude geprägt. Beim
Bürohaus angekommen, ging sie schnurstracks in
sein Büro.
"Aber Liebling", begrüßte Norbert
seine Frau. "Ist etwas passiert?" "Noch
nicht", antwortete sie ihm und ging um den Schreibtisch
herum. Und während sie ihm mit ihren heißen
Lippen einen Kuß aufdrückte, suchte und fand
ihre Hand das gute Stück ihrer Begierde. Mit "Was
machst du da!?" versuchte er sie zur Vernunft zu
bekommen. Er nahm ihre Hand und wollte sie von der Stelle
ziehen. Dabei hatte sie schon den Reißverschluß
geöffnet und die Hand hinein geschoben.
"Laß das bitte. Jeden Moment kann der Chef
hereinkommen. Wir haben gleich eine Besprechung. Nicht,
bitte!!" In den Moment wurde die Türklinke
herunter gedrückt. Lydia reagierte sofort. Sie
kroch blitzschnell unter den Schreibtisch. Norbert schnaufte
erleichtert auf, weil sie es gerade noch rechtzeitig
geschafft hatte. "Und Herr Walsmann? Alles in Ordnung?"
erkundigte sich der Chef, kam auf ihn zu und gab ihm
die Hand.
"Aber natürlich Herr Luthger. Nehmen sie doch
bitte Platz. Wollen sie einen Kaffee?" "Nein,
nein. Kommen wir gleich zum Wesentlichen. Sie haben
die Unterlagen?"
Norbert nahm die Sammelmappe vom Tisch und reichte sie
seinem Chef. Herr Luthger nahm sie entgegen und deutete
ihm mit einer Handbewegung, sich wieder hinzusetzen.
Norbert warf kurz einen Blick unter den Schreibtisch,
wo seine Frau kauerte und setzte sich vorsichtig.